03.02.2026
Kevin Warsh bei der Fed: Machtübernahme oder Glaubwürdigkeitswiederherstellung?
Die Nominierung von Kevin Warsh zum nächsten Vorsitzenden der US-Notenbank hat heftige Reaktionen an den Märkten ausgelöst – aber auch weit verbreitete Missverständnisse. Ein Fed-Vorsitzender handelt nicht allein: Die Zinssätze werden gemeinsam von den 12 stimmberechtigten Mitgliedern des FOMC auf der Grundlage von Daten, Debatten und Konsensentscheidungen festgelegt.
Warshs bisherige Bilanz zeugt von Disziplin, Bilanzzurückhaltung und einem starken Fokus auf Glaubwürdigkeit, nicht von blindem Gehorsam oder automatischen Zinssenkungen.
Die eigentliche Botschaft ist nicht eine politische Machtübernahme, sondern eine mögliche Hinwendung zu einer orthodoxeren, glaubwürdigkeitsorientierten Federal Reserve – einer, die langfristige Stabilität über kurzfristige Marktkomfortabilität stellt.
Sehen Sie sich das Video von John Plassard, Partner und Leiter der Investmentabteilung bei Cité Gestion, an (EN).
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