26.11.2025

Die industrielle Ordnung der letzten 30 Jahre ist gerade still und leise zerbrochen.

2025 markiert einen historischen Wendepunkt: Deutschland, einst das industrielle Kraftzentrum der Welt, importiert nun mehr Investitionsgüter aus China als es exportiert. Eine symbolische Umkehr, die Europa dazu zwingt, seine technologische Souveränität und Industriestrategie neu zu überdenken.

Dies ist keine Deglobalisierung – es ist eine globale industrielle Renaissance. Länder holen die Produktion zurück, bauen Infrastrukturen neu auf, stärken ihre Verteidigung und sichern kritische Lieferketten.

Gleichzeitig bewegt sich die Eurozone von hoher Inflation in Richtung nahezu Deflation, mit nachlassendem Wachstum und sich abschwächenden Arbeitsmärkten. Der EZB läuft die Zeit davon.

2025 bewegen sich zwei tektonische Platten: Das deutsche Industriemodell gerät ins Wanken, und Europas Konjunkturzyklus dreht sich scharf. Die globale Industrielandkarte wird neu gezeichnet.

Sehen Sie das Video von John Plassard, Partner & Head of Investment Strategy bei Cité Gestion (EN):

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